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Am Anfang war das Bild |
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Bis in die frühen 90er konnte man in Artikeln über Comics immer wieder lesen, dass mit The Yellow Kid (März 1867) das erste Comic Book in Amerika erschienen und vom Hearst Zeitungsimperium publiziert worden war. Weitere Zeitungscomics im Tabloid Format (dem Format von Boulevardzeitungen) galten somit als historische Vorläufer des heutigen Comic.
Eine Ansicht, die mittlerweile als überholt gilt.
Um die Dokumentation und Aufdeckung der historischen Entwicklung des Comic Books machte sich in den Staaten vor allem Robert M. Overstreet verdient. Der von ihm publizierte Overstreet Comic Book Price Guide dokumentiert seit 1970 neben der jährlichen Preisentwicklung im Sammlermarkt in fundierten Essays auch die neusten Erkenntnisse der Comic-Historiker.
Diesen unermüdlichen Forschungen ist es zu verdanken, dass das Wissen um die Entstehung der Comic Books mittlerweile bis in das Jahr 1795 zurück reicht, dem Beginn des sogenannten »Victorian Age« (ca. 1795-1899). Da es sich um eine völlig neue Ausdrucksform handelte, musste natürlich zunächst einmal eine Definition dafür gefunden werden. Und die klang so: Das »Comic« ist der »Abdruck einer in sequentieller Bildfolge erzählten Geschichte«. Ihren erzählerischen Sinn erhält sie vor allem durch Texte, die unter den Bildern platziert sind, wobei aber die Bilder eindeutig im Vordergrund stehen und der Geschichte zusammen mit den Texten Kontinuität verleihen.
Übrigens: Schon immer neigten amerikanische Sammlerkreise dazu, die Entwicklung des Comics in Zeitalter einzuteilen. Mit der ersten Superman Geschichte (Action Comics # 1, June 1938) begann zum Beispiel das sogenannte »Golden Age«. Die Vorläufer fielen natürlich fast zwangsläufig unter den Begriff »Platinum Age«. |
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Die Geschichte des »american comic book« (Teil 1 von 27) |
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