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Die Erfindung des Genre Comics |
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Dem bewährten Konzept, eine möglichst breite Leserschaft anzusprechen, indem man in einem Heft Geschichten unterschiedlicher Genres wie Humor, Adventure, Crime oder Western abdruckte, setzten Cook und Mathon Ende 1936 das »single theme comic book« entgegen.
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Dabei handelte es sich um Comic Books, die ausschließlich Storys eines einzigen Genres enthielten. Das waren zum Beispiel: Funny Picture Stories # 1 (November 1936, Adventure), Detective Picture Stories # 1 (Februar 1937, Crime) und Western Picture Stories # 1 (Februar 1937, Western) mit weiteren Arbeiten von Will Eisner. Der Verlag der hinter diesen Titeln stand, nannte sich ursprünglich »The Comics Magazine Company« änderte seinen Namen im Laufe seiner verlegerischen Tätigkeit aber in »Centaur«.
Dann sprang ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter von Major Wheeler-Nicholson auf den Comic Zug auf: Harry A. Chesler brachte im Februar 1937 Star Comics und Star Ranger heraus. Im Oktober 1937 folgte Feature Funnies, das in der dritten Ausgabe den ersten kostümierten Comic Helden vorstellte: »The Clock« von George Brenners.
Von wirklich historischer Bedeutung ist neben diesem Superhelden-Vorläufer auch Will Eisners Story »Hawk of the Sea«. Ein weiteres Comic Book, das sich ausschließlich dem Western-Genre widmete, erschien unter dem Titel Western Action Thrillers # 1 im April 1937 bei Dell.
Im März 1937 erschien bei National Periodical Publications (NPP) mit Detective Comics # 1 ein weiteres »single theme comic book« das sich – wie der Name bereits suggeriert - dem Detective Genre verschrieben hatte.
Obwohl sich die verlegten Titel am Kiosk gut verkauften, geriet NPP in eine finanzielle Krise. Major Malcolm Wheeler-Nicholson musste den Verlag an seine Druckerei verkaufen. Harry Donenfeld wurde so neuer Besitzer von National Periodical Publications und gab ihm auch einen neuen Namen: DC Comics (benannt nach den Initialen ihres Erfolgstitels – Detective Comics).
Als DC Comics im Juni 1938 mit Superman den Grundstein für das Golden Age der American Comic Books legte, hatte der Verlag bereits erneut den Inhaber gewechselt. |
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Die Geschichte des »american comic book« (Teil 10 von 27) |
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