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Es war einmal ein Superheld - Das GOLDEN AGE der Comic Books
In der dritten Ausgabe erschien die Geschichte »The Reign of the Superman«, geschrieben von Jerome Siegel, illustriert von Joseph Shuster. Das »hausgemachte« Magazin verließ die eigenen vier Wände der beiden Möchtegern-Comicprofis nie, sie bauten aber die Idee ihres »Superman« in den folgenden Jahren immer weiter aus.

Immer wieder versuchten Siegel und Shuster, ihr »Superman-Konzept« verschiedenen Verlagen anzubieten. Mit der Begründung, das Konzept sei zu »fantastisch«, wurde sie ebenso beharrlich immer wieder abgelehnt, bis sie ihre Superman Strips eines Tages an National Periodical Publications schickten. Der Verleger Harry Donenfeld war auf der Suche nach einem weiteren Erfolgstitel, der sich mit den sehr erfolgreich laufenden Detective Comics messen konnte. Bei National fielen die Seiten Sheldon Mayer in die Hände - damals Assistent von Max C. Gaines - der von dem heroischen Superman Strip geradezu begeistert war.

Trotz aller Bedenken des Verlegers Donenfeld, der die Superman Figur für viel zu übertrieben hielt, erschien Action Comics # 1 im Juni 1938 mit Superman auf dem Cover. Und damit fiel erneut der Startschuss für den Beginn einer Comic-Ära: das »Golden Age« des amerikanischen Comic Books war aus der Taufe gehoben. Gleichzeitig begann eine Erfolgsgeschichte, die bis heute andauert und NPP auf lange Sicht das größte Stück vom Comic Kuchen bescherte.

Noch im selben Jahr stieg der bisher auf Pulps spezialisierte Verleger Fiction House ins Comic Geschäft ein und brachte im September »Jumbo Comics # 1« heraus. Hauptattraktion des in Übergröße produzierten Titels war Sheena, Queen of the Jungle. Ein weiterer nennenswerte Titel, der ebenfalls im Juni 1938 debütierte, war Circus the Comic Riot mit der ersten professionellen Arbeit von Basil Wolverton und Beiträgen von Bob Kane und Will Eisner.

Im Mai 1939 gelang National Periodical Publications der nächste große Wurf. In Detective Comics # 27 hatte Batman, erdacht von Zeichner Bob Kane und Autor Bill Finger seinen ersten großen Auftritt. Als der Verlag bereits unter dem Namen DC Comics firmierte, konnte er sich mit Batman seine Position als Marktführer in der Comic Branche weiter ausbauen und ließ im Sommer Superman Comics folgen.

Weniger Erfolg hatte das ebenfalls im Sommer 1939 zu ersten Mal erschienene Giveaway Motion Picture Funnies Weekly, das kostenlos in Kinos verteilt wurde um die amerikanische Jugend mit spannenden Fortsetzungsgeschichten zum regelmäßigen Kinobesuch anzuregen. Es erschien nur eine Ausgabe, die historische Signifikanz erlangte, weil darin die erste achtseitige Sub-Mariner Geschichte von Bill Everett abgedruckt wurde.

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Die Geschichte des »american comic book« (Teil 11 von 27)

Am Anfang war das Bild

W E R hats' erfunden?

Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich..

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