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Neue Helden braucht das Land |
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Mitte der 70er Jahre gelang Marvel mit seinen Superhelden Comics endlich wieder ein großer Wurf. In Giant Size X-Men # 1 und X-Men # 94 wurde der eher maroden X-Men Serie von Chris Claremont und Dave Cockrum ein von Grundauf neuer Anstrich verpasst.
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Das Team wurde mit neuen Mitgliedern modernisiert, darunter auch »Wolverine« der in den 80er und 90er Jahren zu einem der beliebtesten Superhelden der neuen Generation von Fanboys wurde. Die X-Men entwickelten sich in den folgenden Jahren zu Marvels bestem Pferd im Stall und festigten den Ruf von Marvel Comics als Marktführer der Comic-Industrie. Über die Jahre arbeiteten sie sich an die Spitze der Verkaufslisten. Dazu trugen in den späten 70ern auch die Zeichnungen von John Byrne bei, der damit seinen Starruhm begründen konnte, von dem er - trotz Qualitätsverlust - noch heute zehrt.
Düstere und gewaltvolle Charaktere waren auf den Vormarsch, wie der »Punisher«, der in Amazing Spider-Man # 129 seinen ersten Auftritt hatte. Großen Erfolg hatte auch die Umsetzung des »Star Wars« Films ins Comic Format, für die Roy Thomas und Howard Chaykin verantwortlich waren. Und das wohlgemerkt, obwohl die Serie drei Monate vor dem eigentlichen Filmstart ans Kiosk kam.
Blickt man auf die 70er Jahre bei DC Comics zurück, so standen dort vor allem die Namen der großen Zeichner im Vordergrund die damals begannen, den Grundstein für ihren heutigen Ruhm zu legen.
Neal Adams übernahm 1970 Green Lantern und setzte sich zusammen mit dem Autor Denny O’Neil mit gesellschaftlichen Problemen wie Rassismus, Armut und Drogen auseinander.
Bernie Wrightson erfand mit Len Wein als Autor die Figur »Swamp Thing«, die in House of Secrets # 92 ihren ersten Auftritt hatte und 1972 dann ihre eigene Serie erhielt.
Michael Kaluta setzte im Herbst 1973 die ersten Ausgaben des wieder belebten Pulp Helden The Shadow in Szene. Die Story stammte hier ebenfalls aus der Feder von Denny O’Neil.
Ab 1980 versuchte man bei DC einem immer düsterer werdenden Superhelden-Universum gerecht zu werden – mit den New Teen Titans. Trotz der tendenziell bedrohlichen Atmosphäre und angstgeplagter Charaktere der Serie ging dies aber um einiges gemäßigter vonstatten, als bei Marvel. Für die New Teen Titans wurde der vorher relativ unbekannte George Perez regelrecht in die Rolle eines »John Byrne« gehyped. |
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Die Geschichte des »american comic book« (Teil 23 von 27) |
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