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Let's get INDEPENDENT |
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Der größte qualitative und quantitative Zuwachs an Comic Titeln entsprang im Modern Age dem Independent Lager.
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Mitte der 80er erblickten die Teenage Mutant Ninja Turtles das Licht der Welt und konnten ihren Erfolg in unterschiedlichen Medien (u. a. als lizenziertes Produkt) über lange Jahre halten. Gladstone erwarb die Rechte an verschiedenen Disney-Serien und brachte Uncle Scrooge wieder auf den Markt, zum Teil auch versehen mit neuem Material von Don Rosa.
Es kam zu einer Unzahl neuer Verlagsgründungen, von denen nur wenige überlebten. Darunter Dark Horse Comics, die sich als einer der marktbestimmenden Verlage etablieren konnten. Dark Horse setzte von Anfang an auf ein breit gefächertes Programm, das neben vielen Kino- und TV-Adaptationen wie Alien oder Buffy The Vampire Slayer die unterschiedlichsten Genres bediente und nur in wenigen Ausnahmefällen mit Superhelden experimentierte.
Die Comic Books begannen nun langsam wieder eine vielfältige Bandbreite an Genres zu erlangen, wie es sie zuletzt vor Einführung des Comics Code gegeben hatte. Der Umstand, dass der Direkt Sales Market im Gegensatz zu dem am Kiosk vertreibenen Material nicht auf den Comics Code angewiesen war, machte des möglich, Comics für jede Altersgruppe über dasselbe Vertriebssystem an die Käufer zu bringen. Sowohl Hefte wie Bone von Jeff Smith als auch Comics für Erwachsenen Leser wie Julie Doucets Dirty Plotte profitierten von diesem Umstand. Ende 1992 publizierten etwa 100 amerikanische Verleger Comic Books.
Der bis in die frühen 90er hinein stetig wachsende Comic Markt führte außerdem zu etlichen Neueröffnungen von Comic Shops und brachte als Nebenwirkung zahlreiche Spekulanten ins Spiel. Angelockt von den rasanten Preisentwicklungen der »Back Issues« lösten sie in dieser Zeit ein wahres »Comic-Fieber« aus. Der Wizard Price Guide erschien mit monatlich neuen und anfangs immer weiter steigenden Sammlerpreisen und heizte diese Entwicklung weiter an. Wohin dies zwangsläufig führen musste, lag eingentlich auf der Hand... |
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Die Geschichte des »american comic book« (Teil 26 von 27) |
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