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Terrance Lindall Biografie
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Terrance Lindall wurde 1944 in Minneapolis, Minnesota geboren. |
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Er studierte an der University of Minnesota und graduierte 1970 magna cum laude vom Hunter College, New York City in den beiden Hauptfächern Philosophie und Englisch sowie in den Nebenfächern Psychologie und Somatologie. 1970 bis 1973 war er als Doktor der Philosophie an der New York University beschäftigt und ist seit 2006 im Who's Who in America gelistet.
Terrance Lindall gilt als surrealistischer Künstler, der in der Fachwelt schon zu lebzeiten gerne in Zusammenhang mit großen Namen wie André Breton (Beauty will be convulsive or nothing), Milton oder William Blake genannt wird. Viele seiner Werke sind auf Buchcovern oder Magazintitel zu sehen. Viele Ausstellungen waren von Ihm in USA bereits zu sehen u.a. im Brooklyn Museum, Hudson River Museum, Museum of the Surreal and Fantastic, und dem Society of Illustrators Museum.
In der Welt der Comics hat er sich vor allem durch seine Cover-Art für Serien wie Creepy, Eerie und Vampirella von Warren Publishing einen Namen gemacht, ebenso wie für Heavy Metal, Epic Comics oder Rod Serling's Twilight Zone. Ausgaben mit Cover-Art von Terrance Lindall sind mittlerweile durch die Bank heißbegehrte Sammlerstücke. Er illustrierte John Milton: Paradise Lost Illustrated und erntete dafür in anerkannten (Künstler-)Kreisen hohes Ansehen.
Durch sein Studium der Phiosophie hat Lindall ebenfalls einen starken Bezug zu philosophischen Themen. Ebenso bekannt wie seine künstlerischen Arbeiten sind deshalb seine Artikel und Essays, die er für das New York Arts Magazine, Block Magazine und das 11211 Magazine verfasst hat.
In seinem Essay The Epistemological Movement in Late 20th Century Art, zeigt er auf, welche aktuellen künstlerischen Strömungen seiner Meinung nach in die zeitgenössische Kunst Eingang finden und wie diese von neuen Denkansätzen und Betrachtungsweisen z.B. die Methoden der fraktalen Geometrie, der Quantenmechanik oder erkenntnistheoretischer Ansätze beeinflusst werden.
Er organisiert seit den 90er-Jahren große Ausstellungen, wie z.B. Charles Gatewood's THE BODY AND BEYOND (1997) und APOCALYPSE 1999. Seit 2003 ist er ebenfalls verantwortlich für die Organisation der Veranstaltung Brave Destiny, immerhin die größte Ausstellung der fast 500 surrealistischen Künstler des 21. Jahrhunderts. Hier wartet er in der Regel mit großen Namen auf, die auch als Publikumsmagnet fungieren, z.B. Professor Ernst Fuchs, Gründer der Vienna School of Fantastic Realism in den 40ern oder H.R. Giger.
Mit dem im September 2003 verfassten NEW INTERNATIONAL SURREALIST MANIFESTO (NISM) wollte Lindall die Bedeutung von »Brave Destiny« zusammenfassen und den Surrealismus für eine neue Generation neu definieren: »In creating the show »Brave Destiny« in September 2003 in cooperation with the London’s Society for Art of the Imagination, I also, ultimately wanted to take a look at what the living and working surrealist/visionary/fantastic artists are thinking and doing in context of the past, especially since Breton.« Für sein Manifest erntete er jedoch aus der Ecke der Surrealisten bittere Kritik, die sogar in Drohungen gegen die Teilnehmer seiner Veranstaltung ausarteten. Um Konflikte mit dieser Gruppe in Zukunft zu vermeiden prägte er den Begriff Pansurrealismus.
Terrance Lindall ist aktiv an der Entwicklung kultureller Einrichtungen beteiligt: so zum Beispiel an der Entstehung des Greenwood Museum im Staate New York und zusammen mit Yuko Nii am Aufbau des Williamsburg Art & Historical Center.
In der Theaterszene engagiert sich Lindall ebenfalls: als »Schatzmeister« des New Yorker Roundabout Theater (Exkurs: Das Roundaout Theater wurde 1965 von Gene Feist und seiner Frau, der Schauspielerin Elizabeth Owens ins Leben gerufen. Die beiden verfolgten die Idee einer Non-Profit-Theatergruppe. Feist wollte klassische Stücke von Theater-Autoren wie Ibsen und Shaw auf die Bühne bringen und diese dem theaterinteressierten New Yorker Publikum durch »Abonnements« zu günstigen Preisen nahe bringen. Die erste Produktion, Strindberg's The Father wurde in einem Keller eines Supermarktes in Chelsea aufgeführt, der nur 150 Sitzplätze bot. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Gruppe 400 Abonnenten, die jeweils $5.00 für drei Stücke zahlten. Bis heute avancierte das in New York beheimatete Projekt zum weltgrößten Non-Profit-Theater.)
2004 erschien Lindall in einer Anzeigenkampagne des New Yorker Modelabel Kate Spade, die in bekannten Magazinen wie New York Times, Vogue und Vanity Fair geschaltet war und die im Museum of Modern Art in New York in der Show Fashioning Fiction Beachtung fand. Andy Spade produzierte den Kurzfilm zu dieser Kampagne: Visiting Tennessee.
Terrance Lindall engangiert sich bei der American Numismatic Society, eines der ältesten Museen im Besitz einer der größten Münzen-Sammlungen aus der griechischen und römischen Zeit und ist seit einiger Zeit Präsident des Williamsburg Art & Historical Center. |
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Letzte Bearbeitung von space5 am 10.11.06, 16:29 h.
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