|
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Alan Moore Biografie
|
|
 |
 |
Alan Moore bestätigt, was schon immer meine Meinung ist – die besten Ideen kommen eben (fast) immer von „der Insel“. |
 |
 |
 |
Geboren wurde Moore am 18. November 1953 in Northampton, England als Sohn einer eher armen Arbeiterfamilie. Nach einer wenig erfolgreichen Schullaufbahn folgte zunächst ein Zeit der Arbeitslosigkeit, währen der Alan Moore begann an „Embryo“ zu arbeiten – einem Magazin, das er zusammen mit Freunden produzierte. Durch diese Arbeit kam er in Kontakt mit der Künstlerszene respektive dem „Northhampton Art Lab“. 1979 begann er schließlich als Zeichner für das Musikmagazin „Sound“ zu arbeiten: seine Detective-Story „Roscoe Moscow“ erschein unter dem Pseudonym Curt Vile. Eine gute Entscheidung, denn als einsichtiger Mensch entschied Moore schnell, dass er wenig künstlerisches Talent besäße und verlegte sich aufs Schreiben.
Für „Doctor Who Weekly“ und „2000 AD“ schuf Moore einige bekannte Serien wie „The Ballad of Halo Jones“, „Skizz“, und „D.R. & Quinch“.
Er arbeitete dann für „Warrior“ und startete hier 2 seiner wichtigeren Serien: „Marvelman“ (US: „Miracleman“) und „V For Vendetta“, für das er 1982 und 1983 den „British Eagle Award for Best Comic Writer“ absahnte. Sein außergewöhnliches schriftstellerisches Talent brachte ihm dann auch sein erste amerikanische Serie „Saga of the Swamp Thing“ ein. Er „erfand“ den Comic-Charakter (z.B. „Constantine“) neu und siedelte ihn in Geschichten an, die kritische Themen wie Rassismus, Kontrolle von Schusswaffen und Atommüll in den Mittelpunkt des Geschehens stellte. Damit griff er viele in den 80er-Jahren brisante Themen auf, die in der Öffentlichkeit bereits mehr oder weniger heftig diskutiert wurden. Mit seinen Geschichten setzte er bei Vertigo/DC einen Meilenstein, was das Genre „Sophisticated Suspense“ anging.
Weitere Titel waren „Tales of the Green Lantern Corps“ und ein „Batman Annual“ sowie einige „Superman“ Geschichten.
1986, erschien im Zuge der Umstrukturierung bei DC die Serie „Watchmen“. Ein Phänomen, das – Zusammen mit Frank Miller's „Batman: The Dark Knight Returns“, das Medium Comic-Book und den bis dahin eher langweiligen Bereich der Superhelden-Comics mit der Einführung des „dunklen Helden“ völlig neu definierte.
Helden wurden nicht mehr als „Übermenschen“ gesehen, sonder vielmehr realistisch(er). Von der Welt unverstanden, nicht vertrauenswürdig nicht vertrauend (und rauchend).
Für seine Serie „Watchmen“ erhielt Moore den Hugo Award.
Neben „Swamp Thing“ und „V For Vendetta“ entstand bei DC noch „Batman: The Killing Joke“.
Trotz seiner Erfolge war Moore mit seine Zusammenarbeit mit DC nicht glücklich. Er besaß an „Watchmen“ keine Rechte und fühlte sich für seine Leistungen ohnehin nicht genügend gewürdigt. Er verließ DC Ende der 80er-Jahre und arbeitete nur noch für kleine Independent-Verlage. 1988 gründete er mit „Mad Love Publishing“ seinen eigenen Verlag und schrieb das Skript für einen Film „Fashion Beast“ (in Kooperation mit Malcolm McLaren), der leider nie zu sehen war.
Zusammenarbeit gab es mit Künstlern wie Bill Sienkiewicz (Big Numbers), Stephen Bissette (Taboo) und Melinda Gebbie (Lost Girls).
In seiner Serie „From Hell“, die bei „Taboo“ startete, und die später auch – (mehr oder weniger gut) mit Johnny Depp und Heather Graham verfilmt wurde – rekonstruierte Moore die Ripper-Morde in erstaunlicher Detailtreue.
Eine persönliche Arbeit war z.B. „A Small Killing“, gemeinsam mit Oscar Zarate.
Da seine (Eigen-)Verlagsarbeit ähnlich wie seine schulische Laufbahn nicht gerade mit großem Erfolg gesegnet war, wandte sich Moore Image Comics zu – ein damals neuer Verlag, der von einer kleinen Anzahl bekannter Künstler auf die Beine gestellt worden war. Hier schrieb er zum Beispiel einige Ausgaben für Todd McFarlane's Serie „Spawn“.
In gewisser Weise ist auch seine Arbeit an der „Supreme“ Serie erwähnenswert. Mit dieser Serie begann Moore eher der schnellen Unterhaltung zu zollen und wich von seinen gesellschaftskritischen Ansätzen der 80er-Jahre ab.
Moore hat mittlerweile seine eigenes Sub-Label bei DC, America's Best Comics (ABC) und dafür neue Serien erarbeitet: „The League of Extraordinary Gentlemen“ (2003 verfilmt mit Sean Connery), „Promethea“, „Tom Strong“, „Tom Strong's Terrific Tales“, „Tomorrow Stories“ und „Top Ten“.
Alan Moores Arbeit steht stark unter dem Einfluss sowohl seiner Herkunft als auch seiner exzentrischen, sehr religiösen und ebenso abergläubischen Großmutter, was vielleicht erklärt, warum er sich zu den „Drak Arts“ hingezogen fühlt und sein Image auch dementsprechend pflegt. Seiner Herkunft ist er jedenfalls treu geblieben und lebt heute in Northampton, England.
|
 |
 |
 |
Letzte Bearbeitung von space5 am 03.11.06, 13:11 h.
|
 |
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
 |
Schnellnavigation Storyteller:
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
 |
 |
 |
|
|